Anregung des Monats Juni 2018

WELTVORSTELLUNG UNSERER GESELLSCHAFT | Es steht nicht ganz so schlecht um uns Menschen, wie es sich die meisten von uns vorstellen.

Fakt ist: Die meisten Menschen auf der Welt leben nicht mehr in extremer Armut. Ihre Kinder werden geimpft; ihre Mädchen gehen zur Schule. Schritt für Schritt, Jahr für Jahr wird die Welt besser. Nicht in jeder Hinsicht, nicht für jeden einzelnen und nicht in jedem Jahr, aber die Richtung stimmt.

Unser Gehirn ist darauf geeicht, Gefahren zu erkennen. Dabei sind wir nicht neutral:
Wir beachten negative Infos mehr als gute. Wir lassen uns von Tragödien mehr aufwühlen als von Fakten besänftigen.

(Quelle: Michaela Haas, SZ Magazin)

Hans Rosling sagt,

»wir brauchen diese dramatischen Instinkte, um uns über den Tag zu bringen. Aber wir müssen lernen, unseren Dramenkonsum in Griff zu kriegen. Ohne derartige Kontrolle geht unser Appetit fürs Dramatische zu weit und hindert uns, die Welt so zu sehen, wie sie ist, und führt uns damit fürchterlich in die Irre.«

Wir sollten den positiven Entwicklungen auf der Erde mehr Beachtung schenken. Und achtsam mit dem “Dramenkonsum” und somit der Quelle für das Bilden unserer Weltanschauung umgehen.


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